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NE-Metalle

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Allgemeine Informationen zu Nichteisenmetallen (NE-Metalle)

Bei Nichteisenmetallen (NE-Metalle) handelt es sich um Werkstoffe, die keine Verbindung mit Eisen aufweisen oder bei denen der Eisenanteil an der Legierung weniger als 50% ausmacht. Grundsätzlich kann bei der Gruppe der Nichteisenmetalle zwischen edlen, unedlen, Leicht- sowie Schwermetallen differenziert werden. Insbesondere die Buntmetalle, als Teil der Schwermetalle, gehören zu den bekanntesten NE-Metallen. Hierzu gehören Materialien wie Blei, Zink, Cobalt, Kupfer oder auch Zinn, die durch ihre besondere Farbgebung zu charakterisieren sind. Nichteisenmetalle, die als Legierung vorliegen (z.B. Bronze), sind entweder Knet- bzw. Gusslegierungen oder gehören zu den sogenannten Weißmetallen.

Was ist das Besondere an den Nichteisenmetallprodukten von Klöckner?

Vorteile von Nichteisenmetallen

Es lassen sich eine Vielzahl an positiven Eigenschaften von NE-Metallen herausarbeiten, die jedoch je nach Werkstoff unterschiedlich ausgeprägt sind. Es können sechs vorteilhafte Charakteristika für Nichteisenmetalle hervorgehoben werden.

Gute Legierbarkeit

Grundsätzlich zeichnen sich Nichteisenmetalle durch gute Legierungseigenschaften aus. Dadurch ist es möglich, NE-Metalle für ein breites Anwendungsspektrum zu verwenden.

Geringes Gewicht

Insbesondere Aluminium, Titan oder Magnesium, als Teil der Gruppe der NE-Metalle, weisen ein geringes Gewicht auf und verfügen somit über eine sehr gefragte Materialeigenschaft.

Hohe Leitfähigkeit

Aufgrund ihrer Werkstoffbeschaffenheit eignen sich Nichteisenmetalle wie bspw. Kupfer für Einsatzbereiche, bei denen ein hohes Maß an Wärme- und Stromleitfähigkeit notwendig ist.

Korrosionsbeständigkeit

Die Wetterbeständigkeit bei Messing bzw. Zinn oder die Säurebeständigkeit bei Kupfer, Blei oder auch Bronze charakterisiert die besondere Widerstandsfähigkeit von NE-Metallen.

Gute Gießfähigkeit

Nichteisenmetalle weisen ansprechende Gießeigenschaften auf, sodass alle gängigen Verfahren wie zum Beispiel der Strang- oder Formguss Anwendung finden können.

Hohe Verschleißfestigkeit & mechanisch hochbeanspruchbar

NE-Metalle eignen sich aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit ausgezeichnet als Lagerwerkstoff. Dabei hat sich konkret die Kupfer-Zinn-Knetlegierung (CuSn8P) für Gleitlagerzwecke bewährt.

Wo werden Nichteisenmetalle verwendet?

NE-Metalle werden in vielen Bereichen eingesetzt:

  • Maschinen und Maschinenteile
  • Fahrzeug- und Schiffsbau
  • Luft- und Raumfahrt
  • Apparatebau
  • Elektrotechnik
  • Werkzeuge
  • Vorrichtungsbau, Formenbau
  • Dekorative Zwecke
  • Kunstgewerbe
  • Musikinstrumentenbau
  • Getränke- und Nahrungsmittelindustrie (z.B. Brauereien)
  • Bauingenieurwesen
  • Optik und Lichtwesen
  • Verpackungsindustrie